Unübertroffene Haltbarkeit und Wetterbeständigkeit von WPC-Decking und Verkleidung
Feuchte-, Fäulnis- und Insektenbeständigkeit in rauen Außenumgebungen
Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoffe (WPC) für Terrassenbeläge und Verkleidungen weisen in feuchten Gebieten eine besonders hohe Beständigkeit gegenüber biologischem Verfall auf. Laboruntersuchungen zeigen, dass diese Verbundwerkstoffe gemäß der Norm ASTM D570 nach dreitägiger vollständiger Wassereintauchung weniger als 1 Prozent Feuchtigkeit aufnehmen – ein deutlich besseres Ergebnis im Vergleich zu herkömmlichem druckimprägniertem Holz, das unter ähnlichen Bedingungen etwa 15 Prozent Feuchtigkeit aufnimmt. Da WPC-Produkte nahezu kein Wasser aufnehmen, entstehen keine mikroskopisch kleinen Eintrittspunkte, an denen sich Fäulnis entwickeln könnte; zudem erschweren sie das Überleben von Termiten und anderen holzbohrenden Schädlingen. Der Schlüssel hierfür liegt in der Funktionsweise des Verbundwerkstoffs: Ein spezielles Polymer umhüllt jede einzelne Holzfaser und bildet so einen schützenden Schild gegen Substanzen, die Holz im Laufe der Zeit normalerweise abbauen. Dieser Schutz bleibt auch bei wechselnden Witterungsbedingungen wirksam – einschließlich wiederholter Frost-Tau-Zyklen, die herkömmliche Holzprodukte typischerweise stark beschädigen. Branchenstudien haben ergeben, dass ordnungsgemäß installierte WPC-Systeme bis zu etwa 25 Jahre lang weder Anzeichen von Pilzbefall noch einen Verlust ihrer strukturellen Integrität zeigen, selbst bei ständiger Exposition gegenüber harten tropischen Klimabedingungen.
UV-Beständigkeit und Farbechtheit: Nachweis durch beschleunigte Bewitterungstests nach ASTM D4355
Die Prüfung der beschleunigten Alterung simuliert, was geschieht, wenn Materialien Jahrzehnte lang der Sonne ausgesetzt sind, und diese Tests zeigen eindrucksvoll, wie gut WPC seine Farben behält. Bei einer UV-Belastung nach ASTM D4355 über 3.000 Stunden – was gemäß branchenüblichen Standards etwa 15 Jahren direkter Sonneneinstrahlung entspricht – bewahren hochwertige Verbundwerkstoffe immer noch mehr als 90 % ihrer ursprünglichen Farbhelligkeit. Der Grund für diese beeindruckende Beständigkeit liegt in speziellen Additiven, die während der Herstellung in das Material eingemischt werden. Titandioxid wirkt gemeinsam mit sogenannten gehinderten Amin-Lichtstabilisatoren (HALS) darauf hin, schädliche UV-Strahlen zurückzuweisen und gleichzeitig jene lästigen freien Radikale zu unterbinden, die Schäden verursachen. Felduntersuchungsdaten aus Regionen mit intensiver mediterraner Sonneneinstrahlung zeigen, dass die Farbveränderung – gemessen als Delta-E-Wert – nach zehn vollen Jahren unter 2 bleibt. Das ist deutlich besser als bei herkömmlichem Hartholz, bei dem Delta-E-Werte innerhalb vergleichbarer Zeiträume typischerweise über 5 steigen. Besonders wichtig ist zudem, dass die Verfärbung gleichmäßig über die Oberfläche erfolgt, statt unschöne Flecken oder graue Stellen zu erzeugen; dadurch bleibt das Gesamterscheinungsbild über einen wesentlich längeren Zeitraum konsistent und ansprechend.
WPC-Decking und Verkleidungen bieten echte Low-Maintenance-Leistung
Jährlicher Wartungsvergleich: WPC vs. druckimprägnierte Kiefer und tropisches Hartholz
Herkömmliche Holzvarianten können bei Wartungsaufwand einfach nicht mithalten. Nehmen Sie beispielsweise druckimprägnierte Kiefer: Die meisten Menschen wenden jährlich rund 40 Stunden auf, um das Material durch Schleifen, Lasieren und Versiegeln in einem ansehnlichen Zustand zu halten – alles nur, um Fäulnis oder Aufsplittern zu verhindern. Und bei tropischem Hartholz sieht es nicht besser aus: Diese Materialien erfordern ebenfalls intensive Pflege und verursachen über zehn Jahre hinweg etwa 30 Prozent höhere Wartungskosten, da spezielle Öle und Behandlungen notwendig sind. Hier zeigt sich jedoch der echte Vorteil von WPC: Bei diesen Verbundwerkstoffen genügt eine schnelle Reinigung ein- oder zweimal pro Saison mit nichts weiter als Seifenwasser. So sparen Hausbesitzer enorm viel Zeit und Geld – und müssen sich zudem keine Sorgen machen, dass ihr Deck nach wenigen Jahren auseinanderfällt.
Kein Schleifen, Beizen oder Versiegeln erforderlich: Fallstudie zu Wohngebäuden an der britischen Küste
Über zehn Jahre lang durchgeführte Tests in Privathäusern entlang der britischen Küste zeigen, wie gut WPC unter anspruchsvollen Bedingungen ohne den Einsatz von Chemikalien abschneidet. Die Häuser dort sind ständig salzhaltiger Luft und einer Luftfeuchtigkeit von rund 90 % an den meisten Tagen ausgesetzt; dennoch zeigten sich keinerlei Probleme mit Rissbildung, Verformung oder dem Wachstum von Schimmel oder Algen auf den Oberflächen. Die Bewohner dieser Gebiete mussten weder Geld für das Schleifen ihrer Terrassen noch für das Auftragen von Beizen ausgeben – beides stellt bei herkömmlichen Holzprodukten, die alle zwei Jahre neu behandelt werden müssen, erhebliche Kosten für Hausbesitzer dar. Die Tatsache, dass WPC keinerlei Wartung erfordert, macht es zu einer besonders guten Wahl für Regionen mit rauen Witterungsverhältnissen, in denen herkömmliche Baustoffe allzu schnell versagen.
Umweltvorteile von WPC-Decking und Verkleidung Durch Kreislauffähige Materialien
Recyclinganteil (30–70 %) und um 22 % geringerer gebundener Kohlenstoffgehalt im Vergleich zu Massivholz (EPD-verifiziert)
WPC-Decking und WPC-Fassadenverkleidungen verwandeln sonst als Abfall endendes Material in hochwertige Baumaterialien. Viele erstklassige Produkte bestehen tatsächlich zu 30 bis 70 Prozent aus recyceltem Kunststoff, der mit alten Holzfasern gemischt wird, die andernfalls an anderer Stelle landen würden. Dadurch halten wir Tonnen von Materialien von Deponien fern und tragen zudem dazu bei, unsere Wälder vor übermäßigem Einschlag zu schützen. Laut den Fachleuten für Umweltproduktdeklarationen verursacht die Herstellung von WPC etwa 22 Prozent weniger CO₂-Emissionen als die Herstellung herkömmlichen Massivholzes. Das macht WPC besonders attraktiv für alle, die sich um die ökologische Bilanz ihres Projekts sorgen. Zudem halten diese Verbundwerkstoffe deutlich länger als herkömmliches Holz, das üblicherweise alle zehn bis fünfzehn Jahre ausgetauscht werden muss. Bei sachgemäßer Pflege bleibt WPC über viele Jahrzehnte hinweg strukturell stabil und erfordert nahezu keine Wartung. Wenn ein Material so lange hält, bedeutet das langfristig weniger eingesetzte Ressourcen, weniger Transportfahrten und letztlich weniger Bauschutt, der an falscher Stelle landet. Für Planer, die bei der Gestaltung von Außenbereichen vorausschauend denken, stellt WPC daher eine kluge Wahl im Hinblick auf Umweltverträglichkeit dar.
FAQ
Was ist WPC?
WPC steht für Wood Plastic Composite, eine Art Material, das für Terrassenbeläge und Verkleidungen verwendet wird und Holzfasern mit Kunststoff kombiniert.
Wie lange halten WPC-Materialien?
Fachgerecht verlegte WPC-Materialien halten in der Regel etwa 25 Jahre, ohne Anzeichen von Beschädigung zu zeigen.
Sind WPC-Materialien umweltfreundlich?
Ja, WPC-Materialien enthalten häufig 30–70 % Recyclinganteil und weisen im Vergleich zu Massivholz eine geringere CO₂-Bilanz auf.
Erfordern WPC-Materialien Wartung?
WPC-Materialien sind wartungsarm und müssen in der Regel lediglich gelegentlich mit Seifenwasser gereinigt werden.